Werkstatt und Atelier
Kleidung zu entwerfen, die eine lange Lebensdauer hat bedeutet, in hochwertige Stoffe und Verarbeitung zu investieren. In meinem Fokus sind dabei Einfachheit und Funktion. Ich entwerfe geradlinige Schnitte, ohne Tamtam. Wenige Teile reichen aus, wenn sie untereinander zu kombinieren sind und gerne getragen werden.

Buy less...

Choose carefully. Buy what you need. Make it last.

Warum? – In Deutschland hat heute jeder vier Mal soviel Kleidung im Schrank wie im Jahr 1980, darunter sind im Schnitt 20 Kleidungsstücke, die nie getragen werden...
Dank niedriger Preise für geringe Qualität werden Sachen gekauft und wieder entsorgt. Oder gar nicht erst getragen.

Sechs bis acht Kollektionen pro Jahr (für große Bekleidungsunternehmen im unteren und mittleren Preissegment die Regel) bedeuten über 800.000 Tonnen Textilien, die in Deutschland importiert werden, und rund 80 Milliarden Kleidungsstücke, die weltweit produziert werden.

Es macht für alle einen Unterschied, was wir kaufen und tragen.

Durch den Zeitdruck in der Produktion müssen Lieferanten immer knappere Liefertermine einhalten, die Folge sind Lohnkürzungen und ökologisch unverantwortlichen Praktiken.
Massenproduktionen (in meist asiatischen Herstellungsländern) erfordern einen erhöhten Chemikalieneinsatz. Selbst geringe Rückstände in einzelnen Textilien führen bei der Masse von Kleidung zur großflächigen Verbreitung schädlicher Substanzen auf der ganzen Welt. 

days for girls

Days for Girls

Aus meinen Zuschnitt-Resten, gespendeten Blusen oder bunten Bettlaken sind waschbare Hygieneartikel entstanden für Mädchen, die zu solchen Produkten keinen Zugang haben. Die gemeinnützige Organisation Days for Girls verteilt die Menstruations-Kits an Mädchen, die ansonsten jeden Monat mehrere Tage lang vom sozialen Leben und ihrer Schulbildung abgeschnitten sind.